Fragen, die uns oft gestellt werden, versuchen wir im Folgenden kurz zu beantworten. Wer hier oder an anderer Stelle auf dieser Website keine hinreichenden Antworten findet, wende sich bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Warum „Schülerschule“?

In unserer Schule werden die Interessen der SchülerInnen ernst genommen. Die SchülerInnen werden sowohl bei Schwerpunktsetzungen im Unterricht als auch an der Schulgestaltung (Räume, Pausen, Organisation der Schulzeit) beteiligt. In der Schülerschule sollen sich die Kinder und Jugendlichen wohlfühlen.
mehr … (Link zu "Woher der Name kommt")

Wie viele SchülerInnen besuchen die Schülerschule?

Maximal 220 SchülerInnen in einer einzügigen Schule von der 1. bis zur 10. Klasse.

Wie werden leistungsstarke und -schwächere SchülerInnen gefördert?

Durch die Besetzuhng des Unterrichts mit zwei LehrerInnen in durchschnittlich zwei von drei Stunden und durch die überschaubaren Lerngruppen bieten sich viele Möglichkeiten, individuelle Lernangebote zu machen, entsprechend der Interessen und Fähigkeiten der einzelnen SchülerInnen.
mehr … (Link zu "Helfersystemen")

Was sind offene und binnendifferenzierte Unterrichtsformen?

Offene und binnendifferenzierte Unterrichtsformen werden bei uns seit Schulgründung praktiziert.
mehr … (Link zu „Offene und binnendiffenzierte Unterrichtsformen")

Wie häufig gibt es Klassenfahrten?

Ab Klasse 2 fahren die SchülerInnen in der Regel jedes Jahr mit ihrem Klassenleitungsteam für ein paar Tage auf eine gemeinsame Klassenfahrt, zum Beispiel auf einen Ponyhof, in einen Walderlebnispark, in ein Haus mit Selbstversorgung oder in eine Wunschstadt. Gerne sind diese Ziele mit Nahverkehrsmitteln zu erreichen. Klassenfahrten stärken die Klassengemeinschaft, bilden Vertrauen und sind für alle Mitreisenden ein tolles Erlebnis, das noch lange nachwirkt.

Können alle Kinder mit Behinderung aufgenommen werden?

Grundsätzlich wird kein Kind wegen seiner Beeinträchtigung abgelehnt. Entscheidend ist immer bei einer Aufnahme, ob das Kind in die vorgesehene Klasse passt und ob das Kollegium ausreichend ausgebildet ist, um das Kind zu fördern.

Gibt es eine Betreuung an der Schule?

Nach der Unterrichtszeit können alle SchülerInnen der Grundstufe bis 14.15 bzw. bis 15.45 Uhr (freitags bis 15.00 Uhr) im Rahmen der Offenen Ganztagsschule eine Betreuungsgruppe besuchen. Zudem wird eine Frühbetreuung ab 7:00 Uhr und Spätbetreuung bis 17:15 Uhr (freitags bis 16:45 Uhr) im Bedarfsfall vorgehalten; ebenso eine Ferienbetreuung.
Erfahrene pädagogische MitarbeiterInnen sorgen für eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Zusätzlich kann aus einer großen Vielfalt von musischen und Bewegungsangeboten gewählt werden.
mehr … (Link zur Seite OGTS)

Welche Unterrichtsfächer hat die Schülerschule?

Außer den sogenannten Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) gibt es Projektunterricht, Musik-, Sport- und Schwimmunterricht sowie klassenübergreifende Angebotszeiten.
Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer (Geschichte, Erdkunde, Wirtschaft und Politik) und die naturwissenschaftlichen Fächer (Biologie, Physik und Chemie) werden in den Klassen 6/7 sowie 8/9 jahrgangsübergreifend als Epochen im Wechsel und in Klasse 10 fächerweise unterrichtet.
Ab Klassenstufe 7 gibt es wahlweise Französisch als zweite Fremdsprache oder das Fach Medien und Kommunikation.

Welche Rolle spielen Lehrpläne?

Die Schülerschule ist als staatlich anerkannte Ersatzschule an die Lehrpläne des Landes Schleswig-Holstein gebunden. Weiterhin gelten die Prüfungsordnungen des Landes Schleswig-Holstein für den Mittleren Schulabschluss, den Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss sowie das Förderschulzeugnis, ebenso das Privatschulgesetz und das Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein.

Machen die SchülerInnen Berufspraktika?

Ja, in der 8. und in der 9. Klasse findet jeweils ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Auf diese Praktika werden die SchülerInnen in den Berufskunde-Epochen intensiv vorbereitet. Berufswahlorientierung und Lebensplanung sind wichtige Aufgaben unserer Schule. Berufskunde beginnt bereits in der 6. Klasse. mehr … (Link zur "Berufsorientierung")

Kann man sitzenbleiben?

Nein, in der Schülerschule gibt es kein Sitzenbleiben. Das unterschiedliche Leistungsvermögen der SchülerInnen wird durch den binnendifferenzierten Unterricht aufgefangen. Jedes Kind, jede/r Jugendliche wird individuell gefördert.

Ab wann gibt es Zensuren?

Von der ersten bis einschließlich 8. Klasse gibt es ausführliche Entwicklungsberichte zum Schuljahreswechsel. Ab der 2. bis einschließlich der 8. Klasse findet Ende Januar ein Halbjahresgespräch der SchülerInnen mit ihren KlassenlehrerInnen statt.
In Klasse 9 gibt es Zensurenzeugnisse und Enwicklungsberichte zum Ende des 1. Halbjahres und zum Schuljahresende. In Klasse 10 gibt es (nur) Notenzeugnisse. Ausgenommen sind SchülerInnen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung keinen Abschluss erwerben können; sie erhalten auch in den Klassenstufen 9 und 10 ausschließlich Entwicklungsberichte.

Welche Abschlüsse kann man an der Schülerschule erreichen?

Seit Bestehen der Schülerschule haben fast alle SchülerInnen am Ende der 10. Klasse einen Mittleren Schulabschluss (früher Realschulabschluss) oder Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (früher Hauptschulabschluss) erreicht oder ein Förderschulzeugnis erhalten. Mit einem guten Abschluss ist der Übergang auf weiterführende Schulen mit gymnasialer Oberstufe bzw. berufsbildenden Schulen problemlos möglich.

Welche Ausbildung haben die Lehrkräfte?

An unserer Schule unterrichten SonderpädagogInnen, LehrerInnen mit Lehrbefähigung für die Grund- und/oder Mittelstufe sowie GymnasiallehrerInnen. Die meisten LehrerInnen haben Zusatzqualifikationen wie z. B. Legasthenieförderung, Dyskalkulieförderung, Selbstbehauptungstraining, Mediation, musische Ausbildungen und Umgang mit verhaltensauffälligen oder traumatisierten SchülerInnen. Regelmäßige Einzel- und Teamfortbildungen sind selbstverständlich.

Wie wird die Schülerschule finanziert?

Durch einen Landeszuschuss von ca. 80 % der Kosten sowie durch ein monatliches Schulgeld und Eigenleistungen der Eltern (z. B. Erhaltung, Renovierung und Instandsetzung der Gebäude und Außenflächen).

Wofür steht das Logo?

Im Rahmen einer Semesterarbeit der „Hamburger Akademie für Kommunikationsdesign und Art Direktion“ entstand 1996 das bis heute bestehende Logo der Schülerschule. „Die Schülerschule ist freundlich, offen und individuell. Sie lässt allen Schülern Raum für ihre eigene Persönlichkeit und Kreativität“, erklärt der Typograph Andreas Maxbauer. „Diese Eigenschaften finden sich in dem von Birte Struhs entworfenen Logo wieder. Die beim Arbeiten mit dem Pinsel entstandenen Striche sind unterschiedlich, bilden aber ein harmonisches, ausgewogenes Ganzes. Begrenzende Linien fehlen, alles ist offen, dennoch sind die einzelnen Elemente an ein Zentrum gebunden. Insgesamt entsteht ein dynamisches, lebhaftes Gebilde – Eigenschaften, die Kindern entsprechen.“